
Im Bereich des Blasformens ist die Erwärmung der Preforms entscheidend für eine effiziente Prozessabwicklung. Ein schwacher oder unzuverlässiger Heizstrahl führt dazu, dass das Dehnungsverhältnis der Preforms nicht mehr korrekt ist – und plötzlich müssen Schrottflaschen entsorgt werden. Man benötigt daher einen Infrarotemitter, der über den gesamten Prozess hinweg eine konstante Temperatur aufrechterhält – keinen Emitter, der bereits nach einigen Tausend Einsätzen seine Leistung verliert.
Was wirklich wichtig ist:
Wir entwickeln Heizstrahlen für Copolyestere-Preforms, die eine konstante Infrarotstrahlung im Heizzonenbereich liefern. Die Quarzkapsel ist so gestaltet, dass sie kurzwelliges Infrarot ausstrahlt – dadurch wird die Energie vom Preformwand absorbiert, anstatt als Wärme in der Umgebung zu verschwinden. Die Geometrie des Fadens sowie die Ausrichtung des Reflektors sorgen dafür, dass eine gleichmäßige Wärmeverteilung über Hals und Körper der Preform erfolgt. Dadurch bleibt die Stärke des Schmelzmaterials konstant und die Wanddicke gleichmäßig.
Die Spezifikationen entsprechen den Anforderungen der Hersteller: Nennspannung und -leistung pro Maschinenzone, Standard-R7s-Anschluss oder individueller Anschluss sowie kontrollierte Widerstandswerte des Fadens. Jeder Heizstrahl wird vor dem Einsatz geprüft, damit eine wiederholbare Leistung gewährleistet wird.
Warum das bei der Stretch-Blasformung wichtig ist:
Bei der Stretch-Blasformung ist eine präzise Erwärmung entscheidend, um Schrott zu vermeiden und die Produktivität zu steigern. Unsere Heizstrahlen passen perfekt zu Maschinen von Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI und Nissei ASB – somit muss die ganze Heizanlage nach dem Austausch nicht neu eingestellt werden. Eine bessere Temperaturstabilität bedeutet weniger Flaschen mit Mängeln, schnellere Anpassung an Veränderungen der Produktqualität sowie eine höhere Effizienz der Produktion. Die Materialien und die Konstruktion der Heizstrahlen entsprechen den Anforderungen der Hersteller – es gibt dabei dokumentierte Prüfkriterien sowie eine Lieferkette, die den Wartungsaufwand minimiert.
Detaillierungen, die wichtig sind:
Infrarotheizstrahlen sind empfindlich gegenüber falscher Handhabung. Sie sollten mit sauberen Handschuhen installiert werden, die Basis muss richtig platziert werden und der Drehmoment muss den Vorgaben entsprechen – sonst entstehen Hotspots und vorzeitige Defekte. Der Heizstrahl muss außerdem mit dem Zonencontroller abgestimmt werden. Spannung, Stromstärke und Prozessparameter müssen übereinstimmen – sonst kommt es zu ungleichmäßiger Erwärmung.
Planen Sie den Austausch der Heizstrahlen im Rahmen der präventiven Wartung – nicht erst, wenn es zu Ausfällen kommt. Halten Sie immer Ersatzteile bereit. So können Sie eine hohe Betriebsbereitschaft erwarten – doch behandeln Sie den Heizstrahl als Verschleißteil, das eine sorgfältige Installation und Überwachung erfordert.